Heim > Fließheck > Volkswagen bereitet die Markteinführung des ID.3 in seiner Gläsernen Manufaktur in Dresden vor

Volkswagen bereitet die Markteinführung des ID.3 in seiner Gläsernen Manufaktur in Dresden vor

Transparent Fabrik Golf Produktion Volkswagen
zhitanshiguang 08/08/2022 Fließheck 813
Am 23. Dezember war der letzte Tag der Fertigung des Volkswagen e-Golf in der Gläsernen Manufaktur in Dresden. Mit dem e-Golf in Uranograu wurden insgesamt 50.401 Fahrzeuge in Dre...

23. Dezember

rd

war der letzte Tag der Fertigung des Volkswagen e-Golf in der Gläsernen Manufaktur in Dresden.

Mit dem e-Golf in Uranograu wurden seit März 2017 insgesamt 50.401 Fahrzeuge in Dresden gefertigt. Zu Beginn des neuen Jahres 2021 wird die Produktionsfläche der Gläsernen Manufaktur für drei Wochen vor dem ersten umgebaut Fahrzeuge der Baureihe ID.3 rollen Ende Januar in Dresden vom Band.

Volkswagen bereitet Start des ID.3 vor seiner gläsernen Manufaktur in Dresden

Danny Auerswald, Werksleiter der Gläsernen Manufaktur: „Das Ende des e-Golf ist zugleich der Beginn der letzten Vorbereitungen für den ID.3. In wenigen Wochen schlagen wir das nächste Kapitel der Gläsernen Manufaktur auf. Nach Zwickau sind wir der zweite Standort in Europa, der Fahrzeuge auf Basis des neuen modularen E-Antriebsbaukastens herstellt. Volkswagen unterstreicht damit die Bedeutung der sächsischen Werke in der konzernweiten E-Offensive.“

Thomas Aehlig, Betriebsratsvorsitzender der Gläsernen Manufaktur ergänzt: „Der Montagestart des ID.3 ist eine sehr gute Nachricht für die Belegschaft und der Lohn für die vielen Anstrengungen, die seit 2016 bei der Umgestaltung des Standorts geleistet wurden Damit erreichen wir eine nachhaltige Arbeitsplatzsicherung für die Stammbelegschaft und eine positive Zukunftsperspektive für den Standort.“

Anfang 2021 wird die Produktionsfläche der Gläsernen Manufaktur auf die Anforderungen des Modularen Elektroantriebsbaukastens (MEB) umgestellt. Bereits im Sommer 2020 fanden die ersten Umbauten für den ID.3 statt. Als eine von sieben Stationen wurde die „Hochzeit“, bei der Karosserie und Fahrwerk miteinander verschraubt werden, adaptiert. Zu den Umbaumaßnahmen im Winter zählen beispielsweise der Einbau einer Anlage, auf der das Panoramadach montiert wird, und die Anpassung der Greifvorrichtungen für den Einbau der Cockpit- und Sitzanlage.

Der e-Golf kam 2014 auf den Markt und wurde bis Sommer 2020 in Wolfsburg produziert. 2017 nahm die Gläserne Manufaktur parallel die Produktion auf, um der hohen Nachfrage gerecht zu werden. Insgesamt verließen in mehr als sieben Jahren 145.561 die beiden deutschen Produktionsstätten. Gemessen an den Verkaufszahlen ist der e-Golf eines der beliebtesten E-Autos in Europa – vor allem bei Kunden in Norwegen und dem deutschen Heimatmarkt.

Die Markteinführung des e-Golf markiert auch die strategische Neuausrichtung des Unternehmens hin zu einem „Zentrum der Mobilität der Zukunft“. Innovative Geschäftsfelder wie der „Future Mobility Incubator“, das Start-up-Programm von Volkswagen, und der „Future Mobility Campus“, ein Lernlabor für die Aus- und Weiterbildung, den Ausbau der Fahrzeugauslieferung und als Testfeld für die Produktion 4.0 den Standort fit für die Zukunft gemacht. Diese erfolgreiche Transformation wird mit der bevorstehenden Serienproduktion des ID.3 ab Ende Januar 2021 fortgesetzt.

ID.3 ist das erste Auto, das auf dem Modularen Elektroantriebsbaukasten (MEB) von Volkswagen basiert. Die Plattform wurde speziell für Elektrofahrzeuge entwickelt, um die Möglichkeiten von Elektrofahrzeugen zu maximieren. Der ID.3 hat zum Beispiel eine große Reichweite, ausreichend Innenraum und eine gute Manövrierfähigkeit. Seit dem Start des europäischen Marktes im September wurden mehr als 28.000 Autos an Kunden ausgeliefert.